
Wurden in den letzten Outlook-Versionen HTML-eMails unter Zuhilfenahme des Internet Explorers angezeigt (mit all seinen Tücken und Lücken), so hat sich Microsoft für die aktuelle Office-Version 2007 entschieden, dort die HTML- und CSS-Rendering-Engine von Word 2007 einzusetzen. Diese ist wesentlich sicherer, da sie unter anderem auf viele Errungenschaften der letzten Jahre in punkto Web-Entwicklung verzichtet.
So wird zum Beispiel in Bezug auf DIV-Elemente für die Unterstützung von Cascading-Style-Sheets nur der sog. CoreExtended-Level angeboten, der den Core-Level lediglich um Margin-Auszeichnungen erweitert. Die CSS-Eigenschaft FLOAT, die sehr oft in modernen HTML-Layouts vorkommt, sucht man vergebens.

Formularvalidierungen gehören zum nervigen Allttagsgeschäft von Web-Entwicklern. Schließlich will alles was die Benutzer so in die Formulare tippen überprüft sein. Sicher ist sicher.
In den meisten Fällen geht dabei ein Roundtrip vonstatten, d.h. das Formular wird abgeschickt, der Server validiert die Eingaben (PHP, ASP, et cetera) und der Benutzer bekommt die gleiche Seite mit ein paar Anmerkungen der Unvollständigkeit oder Fehlerhaftigkeit wieder vor die Nase gesetzt, sofern nicht alles passt.
Timo Haberkern hat sich, unter Vorarbeit von Karl Seguin, des Themas angenommen und eine Javascript-Bibliothek namens
JSVAL entwickelt, die es ermöglicht die eingegeben Daten VOR dem abschicken zu validieren, um unnötigen Datenaustausch zu vermeiden.