Das Image-Control aus System.Web.UI.WebControls kann hat, wie ich finde, einen kleinen Schönheitsfehler: es setzt beim Rendern der angegebenen ImageUrl das src-Attribut nicht so, wie man die URL angegeben hat. Aus
http://www.meinedomain.de/getimage.axd?parameter1=xyz&¶meter2=123
wird
http://www.meinedomain.de/getimage.axd?parameter1=xyz&parameter2=123
Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Grund für diese Auflösung des Ampersand, scheint der Aufruf der Funktion ResolveClientUrl in der Image-Control-Methode AddAttributesToRender zu sein.
Nun rendern die gängigen Browser das Bild zwar richtig und ansonsten kann man dem mit einer URLEncode-Methode begegnen, aber wer es korrekt haben mag, dem bleibt nichts anderes übrig, als ein eigenes Server-Control von Image abzuleiten und darin diese Methode zu überschreiben.

Wer mit Server-Sprachen wie ASP, ASP.NET, PHP oder anderen arbeitet, kennt das Problem der überlangen und teilweise recht kryptischen URL's, die daraus resultieren. Herr wird man der Sache nur, wenn man sog. URL-Rewriting einsetzt, das gerade bei Apache-gestützten Blog-System sehr oft zum Einsatz kommt.
Eine Alternative, vor allem für Benutzer eines solchen Webs, sind sog. Short-Link-Services, die eine Adresse extrem verkürzen können.
Rainer Bendig bietet einen solchen, kostenlosen Service namens
slink.in und offeriert, neben einem Windows-Client, mit dem man sich schnell mal einen Short-Link erzeugen kann, auch einen
Webdienst für Entwickler. Mit dieser API lassen sich Short-Links über eine programmierbare Schnittstelle erzeugen und weiterverarbeiten. Den dafür nötigen API-Key erhält man auf der Seite kostenfrei.