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Der neue Microsoft SQL Server 2008 ist mit Sicherheit ein absoluter Gewinn und mit ihm das verbesserte Microsoft SQL Server Management Studio (SSMS). Aus diesem Grunde schaffte er es bei der Neuinstallation meines Rechners, nach gestrigem Plattencrash, auf die neue Festplatte, obwohl ich bislang nur mit 2000er- und 2005er-Datenbanken zu tun habe.

Das Management von Datenbanken älterer Generation stellt das Management Studio nicht wirklich vor Probleme, aber ich staunte nicht schlecht, als ich mich mit dem Tool auf die Datenbanken meiner Webseiten verbinden wollte. Da mein Provider mir nicht eine eigenen SQL-Server zur Verfügung stellt, sondern ich ihn mir mit einigen anderen Webmastern teile, ist die Liste der Datenbanken im Objekt-Explorer nach dem Verbinden recht lang und ich musste, zumindest war es mit dem alten Management Studio 2005 so, einfach runter zu meiner Datenbank scrollen und gut ist...


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SSMS 2008 hingegen verweigerte mir das Browsen der Datenbanken auf dem Server, weil es meinte, ich hätte nicht genügend Rechte an der Datenbank XYZ. Das mag so sein, da diese Datenbank einem anderen Webmaster gehört, aber trotz alledem musste ich ja irgendwie zu meiner gelangen, d.h. die Liste der verfügbaren Datenbanken sehen?

Nach etwas Recherche in einschlägigen Foren, stellte sich heraus, daß die SMSS-Entwickler dem neugestalteten Formular Details zum Objekt-Explorer, das man mit F7 erreicht sobald man sich auf eine Datenbank verbunden hat, mehrere neue Spalten mit Datenbankinformationen spendiert haben. Unter anderem auch die Information über die Sortierung einer Datenbank.

Dumm nur, dass die Sortierung nicht ermittelt werden kann, wenn eine Datenbank offline ist ODER man keine Rechte an der Datenbank besitzt. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn die Mannen aus Redmond sich nicht entschieden hätten das Feld nach der Installation des Tools standardmäßig einzublenden.


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Lösung

Sobald man sich auf den Server verbunden hat, F7 drücken (oder Menü Ansicht - Details zum Objekt-Explorer) und über das Kontextmenü des Tabellenkopfes (Spaltenbezeichnungen) die Spalte Sortierung abwählen. Nach der Aktualisierung der Sicht listet SMSS wieder alle verfügbaren Datenbank auf.



Einige ASP.NET-Controls besitzen die Möglichkeit zum seitenweisen Anzeigen der übergebenen Daten (Paging), was auf den ersten Blick sehr sinnvoll ist, um dem Benutzer nicht endlos scrollen lassen zu müssen. Ein Klick auf "nächste Seite" und die nächsten 20 Treffer werden angezeigt. Auf den ersten Blick eine schicke Sache, auf den zweiten aber nicht besonders effizient, denn die gesamten Daten, werden von der ASP.NET.Applikation im Speicher gehalten!

Die bessere Alternative ist ja wohl, sich immer nur die Datenmenge vom Datenbank-Server zu holen, die in dem Moment gebraucht wird, also SQL-Server-Paging zu implementieren.

Bis einschließlich SQL-Server 2000 war ein effizientes serverseitiges Paging mittels T-SQL nicht immer ein Vergnügen. Entweder man pumpte die Daten über eine Stored-Procedure in temporäre Tabellen und ließ sich den Teil der Daten zurückgeben den man gerade brauchte oder man erzeugte dynamisches SQL, was auf die Dauer nur sehr schlecht wartbar war.

Mit der Veröffentlichung der 2005'er-Version des SQL-Servers hielt ein Feature Einzug, daß sich wunderbar für Paging nutzen lässt: ROW_NUMBER.

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Für mich, der das 2-Tage-Paket des Microsoft Launch 2008 "ready.for.take.off" vom 19. bis 21. Februar, gebucht hatte, ist das Mega-Event nun vorbei und es ist Zeit für ein paar Gedanken zu den besuchten Sessions und den dabei gewonnenen Eindrücken über die neuen Server-Systeme und Tools aus Redmond.

Das Fazit vorweg, frei nach einem bekannten Werbeslogan: Entdecke die Möglichkeiten. Man ist versucht nicht daran zu denken welche Altlasten man im täglichen Geschäft so mit sich herumschleppt. Ich für meinen Teil kann es kaum abwarten, bis ich die kenngelernten Möglichkeiten umsetzen kann.

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Microsofts SQL Server 2005 bietet, neben der altbekannten T-SQL-Programmierung auch die Möglichkeit .NET-Code auszuführen, als entweder C# oder VB.NET.

Im Auslieferungszustand ist diese Möglichkeit allerdings zunächst nicht aktiviert. Hier zwei Alternativen, um dies zu ändern.

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Die meisten ASP.NET-Webs haben irgendwo einen Bereich, der nur bestimmten Benutzern zugänglich sein soll und somit eine Anmeldung (Login) erforderlich machen. Zu diesem Zweck stellt Microsoft in seinen ASP.NET-Entwicklungsumgebungen eigene Steuerelemente bereit, die sich mit wenigen Mausklicks in die Web-Seiten integrieren lassen und dem Entwickler eine Menge Arbeit abnehmen...

Basis dieser Steuerelemente sind sog. Provider, die die Daten für die Benutzerverwaltung bereitstellen. Aktuell braucht man für den kompletten Satz an Features folgende drei Provider:

  1. Membership-Provider (Mitgliedschaft, d.h. Benutzerdaten)
  2. Role-Provider (Rollen)
  3. Profile-Provider (Profildaten, d.h. weitergehende Benutzerdaten)
Hinter diesen Providern, die in der web.config konfiguriert werden, steht eigentlich immer eine Datenbank, die allerdings entsprechend vorbereitet werden muss. Setzt man z.B. im Hintergrund einen Microsoft SQL-Server 2000 ein, so braucht man in der Datenbank, die als Provider-Datenquelle eingesetzt werden soll, eine ganze Reihe Tabellen, Stored Procedures et cetera.

Auch hierbei hat Microsoft den Entwickler nicht alleingelassen: im Ordner \Microsoft.NET\Framework\ gibt es das Tool aspnet_regsql.exe, mit dem man entweder über die Kommandozeile oder ganz bequem per Dialog eine Datenbank in einem Rutsch mit allen erforderlichen Objekte bestücken kann.

So weit so gut ? aber was soll man tun, wenn man keinen Zugriff auf die Oberfläche des Webservers hat, auf dem das Projekt später gehostet wird, um das Tool auszuführen? Die wenigsten Provider erlauben einen Remote-Zugriff?
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