
Die Web-Gestalter dieser Welt sind seit je her in zwei Lager gespalten. Die einen bevorzugen und propagieren ein liquides Layout und die andere Gruppe eine feste Breite. Beide Methoden haben bekanntlich Vor- und Nachteile.
Nun bekommen die Anhänger des festen Layouts durch
Thomas Baekdal eine Größe an die Hand, die seinen Nachforschungen zufolge 95% der Web-Benutzer verwenden. In seiner Studie ist er von der Maßgabe ausgegangen, dass die zur Zeit vorherrschende Bildschirmauflösung zwar bei 1024 * 768 liegt, aber vor allem Nutzer mit größeren Bildschirmen nie im Vollbildmodus arbeiten. Zudem begrenzen, ja nach Browser, diverse rechts- und linksbündige Toolbars zusätzlich den effektiven Platz für die anzuzeigende Web-Site.
In seinem wirklich
lesenswerten Bericht, der nicht nur auf Erfahrung sondern auf eine Menge externer Daten beruht, kommt er zu dem Schluss, dass eben ca.
95% der Benutzer eine Seite in bestmöglicher Form dargeboten bekommen, wenn diese eine
Breite von 776 Pixeln hat.
Baekdal bezieht in seiner Analyse auch auf einen lesenwerten
Beitrag von von Mathias Schäfer bei selfhtml.de, der im April dieses Jahres veröffentlicht wurde.
(via
Dr. Web)
Winamp hat es vorgemacht: ein Programm und hunderte verschiedene Arten des Look & Feel. Einer Web-Anwendung, die konsequent nach dem Prinzip der Trennung zwischen Inhalt und Form (HTML und CSS) entwickelt wurde, einen perönlichenm benutzerdefinierten Anstrich zu geben, ist nur eine Sache von Fleiss und einer Möglichkeit das Aussehen wechseln zu können?
Dynamische Web-Seiten zu entwickeln heisst immer auch Redundanzen zu vermeiden, wie z.B. immer wiederkehrende Elemente wie Seitenkopf oder Navigation in einer einzigen Datei zu pflegen und die komplette Seite dann modulartig zusammenzusetzen?