Das Web ist ohne Javascript heute kaum noch denkbar. Viele Webseiten implementieren client-seitige Funktionalität, statt
alles bereits vorberechnet vom Server zu ziehen. Dementsprechend groß sind mitunter dann auch die Javascripts, die in den
Browser geladen werden müssen.
Bandbreite ist zwar kaum noch ein Problem, aber die Benutzer erwarten doch einen schnellen Seitenaufbau. Ein wichtiger
Ansatz ist dabei die Funktionen in mehrere kleine Javascript-Dateien zu kapseln und nur die zu laden, die man wirklich
benötigt. Aber auch hier kommen schnell einige tausend Zeilen Javascript-Code zusammen. Um die Dateigröße möglichst
klein zu halten, bietet sich eine Komprimierung an, wie man sie von ZIP- oder RAR-Archiven her kennt.
Einen wirklich effektiven Packer für Javascript hat der Engländer Dean Edwards
vor einigen Jahren veröffentlicht. Das Ding ist sehr effektiv und wohl auch deshalb unter Web-Entwicklern recht beliebt.
So komprimiert unter anderem die Truppe um John Resig die Sourcen von jQuery seit der
ersten Version mit diesem Algorithmus.
Unter /packer/ bietet Dean
ein Web-Formular, mit dem man Scripte sehr schnell und bequem manuell komprimieren kann. Für eine programmatische
Komprimierung findet man auf der Seite Links zu einigen Portierungen des Tools in Sprachen wie PHP, Perl, WSH und .NET.
Trackbacks, also das Senden von Rückverweisen von einem Blog zu einem Artikel eines anderen, wurde vor ein paar Jahren von Six Apart für das Weblog-System Movable Type eingeführt und erfreut sich recht großer Beliebtheit, auch wenn der große Hype inzwischen wieder vorbei ist. Grund hierfür sind auch die Möglichkeiten, die sich Spammern bieten das Web auf diesem Wege mit nutzlosen Angeboten zu überschwemmen. In der Regel dauert es nur ein paar Tage und in einem neuen Blog tauchen die ersten Spam-Trackbacks auf, wenn der Webmaster dies nicht entsprechend zu verhindern weiß.
Fast alle Blog-System bieten inzwischen Mechanismen, um Trackback-Spam zu verhindern, allerdings basieren diese entweder auf externen Black-Listen wie Akismet oder sie bedürfen einer manuellen Nachsorge der meist als Kommentare eingestellten Trackbacks. Ad absurdum geführt wird das Ganze allerdings oftmals wieder durch den Einsatz von Pingbacks, der automatischen Trackback-Variante.
In diesem Artikel möchte ich eine Implementierung für ASP.NET und Javascript vorstellen, die ich für zerbit.de entwickelt habe und die meines Erachtens einen größmöglichen Schutz gegen Trackback-Spam bietet, da hier gleich mehrere Schutzmechanismen dafür sorgen, es den Spammern möglichst schwer zu machen. In den 12 Wochen, die das neue zerbit.de-Web online ist, hat es bislang noch keiner geschafft mir ein Viagra-Angebot oder eine Penis-Verlängerung unterzuschieben.