Bei der Entwicklung von ASP.NET-Webs soll es schon hin und wieder vorgekommen sein, daß gewisse eMail-Funktionalitäten implementiert werden mussten. So ist wohl hinlänglich bekannt, daß man in der web.config an zentraler Stelle den dafür notwendigen SMTP-Server konfigurieren kann:
<system.net>
<mailSettings>
<smtp deliveryMethod="Network" from="admin@meinewebsite.de">
<network host="smtp.meinewebsite.de" port="25"/>
</smtp>
</mailSettings>
</system.net>
Das Testen gestaltet sich in der Entwicklungsumgebung (Visual Studio und Cassini-Web-Server) aber etwas schwieriger, denn kaum ein Provider läßt es zu, daß von außen eMails in den SMTP-Server gekippt werden. Spam sei Dank...
Der einzig gangbare Weg scheint der über den in den diversen Windows-Version integrierte IIS zu sein, den man dann zum Debuggen verwenden muss. Aber ... es geht ein wenig einfacher, wenn man sich die Attribute des smtp-Tags in der web.config mal ein wenig genauer ansieht. Dort gibt es für das deliveryMethod-Attribut den Wert SpecifiedPickupDirectory.
Jedesmal wenn man seine eMail-Adresse irgendwo eintippt, läuft man Gefahr anschließend mit Spam zugemüllt zu werden, weil der Betreiber der Seite die Daten entweder meistbietend verkauft oder sie unzureichend gesichert hat. Leider kann man in der Regel nicht mehr nachvollziehen an welcher Stelle das Leck ist, wenn das Kind einmal in den Brunnen gefallen ist.
Wie Jens vom
GoogleWatchBlog berichtet können sich allerdings alle Besitzer eines Gmail-Kontos wegen einer kleinen Eigenheit bei der Interpretation von eMail-Adressen auf die Jagd nach solchen Lecks machen.
Avatare sind seit langem in Internet-Foren im Einsatz. Sie verlangen jedoch vom Benutzer den Upload eines Bildes auf den Server des Forums. Einen anderen, globalen Ansatz bietet Tomer Werner mit dem Dienst gravatars.com. Hier kann sich jeder einen globalen Avatar zulegen, der an die eigene eMail-Adresse gekoppelt ist und von vielen Blogs bereits automatisch angezeigt wird. Eine Implementierung des Gravatar-Systems in ASP-Sites ist absolut kein Problem?