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Yahoo gewährt Einblick in den Suchindex

Das eigene Web von Google, Yahoo und Co. indizieren zu lassen ist eine Sache. Zu erfahren WAS die Spider so alles aufgeschnappt haben eine ganz andere. Yahoo geht mit gutem Beispiel voran und bietet seit Kurzem den
Yahoo! Site Explorer, mit dem Webmaster sich anschauen können was im Yahoo-Index gelandet ist. Gesucht werden kann mit einer beliebigen URL oder über die gesamte Domäne.
Das Online-Tool, das sich bislang noch im Beta-Stadium befindet, listet zudem alle Web-Seiten auf (sog. Inlinks), in der eine bestimmte URL auftaucht. So kann man sich ansehen wer alles auf das eigene Web verlinkt. Alle gefundenen Informationen lassen sich als TSV-Datei (Tab Separated Values) herunterladen.
Yahoo steht, eigener Aussage zur Folge, mit dieser ersten Beta erst am Anfang der Entwicklung der Anwendung. Es ist aber bereits möglich die Suche im Site Explorer über zwei Web Services (Pages und Inlinks) in eigene Anwendungen zu integrieren. Die API zu den indizierten Seiten findet man auf den Seiten des
Yahoo! Developer Network. Die Verwendung ist jedoch z.Zt. noch auf 5000 Suchanfragen pro Tag begrenzt, was in den meisten Fällen wohl ausreicht. Wie bei Yahoo und anderen Diensten üblich, muss man die eigene Anwendung vor dem Gebrauch der API registrieren.
Alles in allem ein vielversprechender Ansatz. Mal sehen wann Google nachzieht.