Windows, etc.

Neues Uninstaller-Tool für Windows


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In einem beachtenswerten Artikel in der c't-Ausgabe 17 über die Bemühungen diverser Kopierschutzprogramme Windows-Systeme zu unterwandern, wird u.a. ein von der c'T-Redaktion selbst entwickeltes Programm vorgestellt, dass auf keinen Fall im täglichen News-Rauschen untergehen sollte: TrackWinstall.

Wer sich mit der Überwachung von Installationen bereits beschäftigt hat, der wird die gängigen Tools wie Total Uninstaller oder InstallSpy bereits kennen. Das Prinzip ist immer dasselbe: Einen Snapshot (Momentaufnahme des Systems) erstellen, Installation durchführen, einen weiteren Snapshot erstellen und dann vergleichen. Was mich perönlich an den Tools immer etwas gestört hat, ist der Umfang der Protokollierung, denn Windows selbst schreibt unablässig in die Registrierungsdatenbank (Registry) und so ist es, gerade nach einem Neustart, fast unmöglich herauszufinden, welche Änderungen denn nun von der Installation verursacht wurden.

Die Entwickler der c't gehen einen etwas anderen Weg. Standardmäßig werden zunächst nur zwei Ordner (c:\windows und c:\programme\gemeinsame dateien) mit ihren Unterordnern überwacht, denn diese sind die herausragenden Ziele von Installationen. Es ist jedoch möglich weitere Ordner zur Überwachungsliste hinzuzufügen. Bezüglich der Registry werden Änderungen in Bereichen in denen Windows sich selbst ständig tummelt zwar protokolliert, aber später bei der Ausgabe der Ergebnisliste nicht berücksichtigt. Die Ergebnisliste, die über die Zwischenablage exportiert werden kann, gewichtet die erkannten Änderungen nach Relevanz, um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten.

Das Programm beherrscht zwei Modi. Das "Ein-Klick-Protokoll" schreibt einen Snapshot, führt die Installation aus und ermitteln danach anhand eines zweiten Snapshots alle Änderungen. Im "Zweiphasen-Modus" ist der Anwender für die Anfertigung des zweiten Snapshots selbst verantwortlich und eignet sich damit vor allem für Installationen, die einen Neustart des Systems benötigen.

Herauszuheben ist noch, dass es das kostenlose Tool in insgesamt 6 verschiedenen Ausführungen gibt: mit Windows-Oberfläche, als Konsolenanwendung, und je zwei Varianten für Intels- bzw. AMD's 64-Bit-Prozessoren bzw. deren Windows-Versionen.

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