
Der von mir geschätzte Dave Ward hat seit Januar seine Website encosia.com mit einem neuen Logo verschönert. So weit, so nett. Das interessante daran ist allerdings, wie er dazu kam...
Anstatt sich einen Grafiker zu suchen, der ihm das Logo entwirft, hat er einen Dienst namens logotournament.com benutzt, der es wert ist, hier einmal beachtet zu werden.
Zu einem guten Web-Design gehört für mich meist auch ein ansprechendes Logo, nur hat man als einsamer Blogger und/oder enthusiastischer Privatmann meist keine Lust mehrere hundert Euro oder mehr für einen Profi auszugeben, der einem die eigenen Vorstellungen in Form und Farbe gießt.
In diese Lücke springt nun der kommerzielle Dienst logotournament.com des Kanadiers Tyler Quinn: ein Logo Design Contest im Web 2.0-Stil. Man lanciert einen Auftrag, in dem man einen relativ umfangreichen Fragebogen über die gewünschte Beschaffenheit des neuen Logos ausfüllt, überweist mindestens 250 Dollar und bekommt innerhalb kürzester Zeit von gestandenen Logo-Designern aus aller Welt Vorschläge unterbreitet, die man dann bewertet. Nach einem festgelegten Zeitraum ist der Wettbewerb beendet und man muss sich innerhalb von 7 Tagen entscheiden welches Logo einem am besten gefällt bzw. welches am besten passt. Der Gewinner des Contest bekommt dann 85% des zuvor ausgesetzten Geldes und der Kunde ein professionelles Ergebnis in Form von EPS- oder anderen Grafikdateien.
Ich finde ein überzeugendes Konzept, um zwei Welten zusammenzubringen, die in freier Wildbahn nicht immer am gleichen Ort anzutreffen sind und das zu einem moderaten Mindestpreis.
Weiter Informationen

Normalerweise mache ich für kommerzielle Produkte keine Werbung, aber ab und zu muss es mal sein, denn bestimmte Dinge sind es wert, daß man über sie redet. So ist das auch mit Springloops, einem Subversion-Hosting-Service der polnischen Firma Neutrin.
Darauf gebracht hat mich ein Kollege, als wir auf der Suche nach einer vernünftigen Online-Versionsverwaltung für Web-Projekte waren. Mit Springloops hat er einen Dienst ausfindig gemacht, der es wirklich in sich hat.
weiterlesen...
Apples Browser Safari, der auch unter Windows immer größeren Zulauf bekommt, basiert ja bekanntlich auf der Browser-Engine WebKit, einem Abkömmling der alternativen KDE-Engine KHTML. Die Engine, respektive der Browser, hat den Ruf sehr schlank und schnell zu sein, was sich auch in dem Umstand wiederspiegelt, dass viele Smart-Phones und ander mobile Gadgets inzwischen HTML-Seiten damit darstellen.
(klicken zum vergrößern)Für Web-Entwickler, die ja immer versuchen Ihren Code möglichst zu allen gängigen Browser kompatibel zu halten und von den gängigen Firefox-Tools wie Firebug verwöhnt sind, scheint es unter Safari auf den ersten Blick keine Möglichkeit zu geben ihren HTML-Code zu inspizieren. Aber weit gefehlt...
Für WebKit gibt es den sog. Web Inspector, der allerdings erst nach dem Download eines NightlyBuilds der Engine und einigen manuellen Eingriffen in die Konfiguration zu Tage tritt. Warum dieses wirklich interessante Tool lediglich in den Zwischenversionen und nicht in den Releases enthalten ist, bleibt wohl das Geheimnis der Entwickler.
weiterlesen...

Bilder sind die Garnitur des Internets, denn nichts ist so langweilig wie eine Textwüste. Findet man im Netz ein Bild oder eine Grafik, mit dem man z.B. einen eigenen Blog-Beitrag verschönern möchte und ist sich sicher, dass man sie auch verwenden darf, so bleibt anständigen Webmastern eigentlich nicht weiter übrig, als das Ding komplett auf den eigenen Server zu kopieren.
Arg unverschämte Zeitgenossen verwenden einfach die URL des Ursprungsbildes und bereiten dem fremden Admin damit Traffic-Kosten, für die er gar nichts kann:
Hotlinking.
Beiden kann nun geholfen werden, denn mit dem Dienst
ImgRed.com bieten ein Kalifornier einen Caching-Service an der beides vermeidet.
weiterlesen...
An verschiedener Stelle habe ich bereits über Sitemap-Dateien geschrieben, über die diverse Suchmaschinen wie
Google,
Live.com,
Yahoo und seit neuestem auch
ask.com, bezüglich der eigenen Web-Site auf dem Laufenden gehalten werden können.
Wie man die Struktur auch einer dynamischen Web-Site in einer Sitemap-XML abbildet, habe ich z.B. im Artikel
Pagemap - Beschreibung einer Datenbank-gesteuerten Web-Site in XML beschrieben. Einziges Problem war bislang, die Dinger bei den beteiligten Suchmaschinen einzureichen. Bei Google und Yahoo gibt es jeweils eine entsprechende Seite. Live.com hat allerdings bislang darauf verzichtet, obwohl es den neuen Standard ebenfalls unterstützt.
Auf
sitemap.org, der gemeinsamen Projektseite, wird nun ein weiterer Weg offeriert, der einen manuellen Eingriff unnötig macht: die
Deklaration der Sitemap in der robots.txt (siehe
http://www.sitemaps.org/de/protocol.html#informing).
Mit der simplen Anweisung
Sitemap: http://meinweb/sitemap.xml in der robots.txt, holen sich die Suchmaschinen die Datei selbst ab, was eine ungemeine Erleichterung darstellt.