Kategorie: Tools & Gadgets
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Der Brite Remy Sharp hat ein Online-Testing-Tool für Javascript auf die Beine gestellt was einen zweiten Blick wert ist, vor allem wenn man im Team entwickelt.

JS Bin bietet einen HTML- und Javascript-Editor in die man zunächst den zu testenden Code eingibt. Über den Karteireiter Output kann man sich nun das Ergebnis direkt ansehen.

Steckt nun der Teufel im Detail und man selbst kommt nicht drauf wo der Fehler zu finden ist, kann man den Code speichern und man erhält eine öffentlich zugängliche Url, die man einem Kollegen schickt. Ruft dieser den Code auf, kann er ihn verbessern und Bescheid geben, wenn alles funktioniert. Der Austausch findet immer über die gleiche Url statt.

Ein ziemlich simples aber überzeugendes Konzept. Um AJAX-Funktionalitäten zu testen, legt man zunächst eine Code-Url mit den JSON-Daten an und eine weitere mit dem Code der die Datenquelle nutzen soll. Da die Adressen und der dahinterliegende Code für 30 Tage gespeichert werden, kann man so bequem AJAX-Funktionalität mit statischen Daten testen.

Für den Einsatz von diversen Javascript-Frameworks kann man in den HTML-Code über eine DropDown-Liste zum Beispiel jQuery, YUI oder die MooTools einbinden.

Sehr eingängig sind die beiden Video-Tutorials gemacht in denen Sharp die grundlegenende Funktionen von JS Bin darstellt. Ich finde das Tool ein absolutes Muss für jede Bookmark-Sammlung...



Tools & Gadgets

Ubiquity - Revolution der Bequemlichkeit

"Information at your fingertips" neu gedacht

Mit der Möglichkeit einzelnen Lesezeichen im Firefox-Browser ein Schlüsselwort zu verleihen, kann man sich ja schon ganz bequeme Abkürzungsmöglichkeiten beim Surfen verschaffen. So lautet zum Beispiel mein Schlüsselwort für http://de.wikipedia.org/wiki/%s wiki, was bedeutet, daß ich lediglich wiki irgendwas in die Adresszeile eingeben muss, um auf die entsprechende Wikipedia-Seite zu gelangen

Aza Raskin von der Mozilla Foundation, war das nicht genug Bequemlichkeit, denn damit kann man nur ein bißchen mit der abzusenden URL herumspielen, aber mehr auch nicht.

Ein wirklich beeindruckender Ansatz über einen Browser leichter an gewünschte Informationen heranzukommen, ist das experimentelle Firefox-Plugin Ubiquity, daß in einer ersten, erstaunlich stabilen Version, vorliegt. Raskins beschreibt die Idee die dahintersteckt sehr lesenswert in seinem Blogbeitrag "Ubiquity In Depth".

Ubiquity ist ein Art Kommandozeile für den Browser, die (unter anderem) aktuell markierte Texte auswerten kann. Über die Tastenkombination STRG-LEERZEICHEN erscheint ein kleines transparentes Fenster am linken oberen Rand des Browsers und wartet auf die Eingabe eines Kommandos.


(klicken zum vergrößern)

So kann man zum Beispiel euf einer beliebigen Website eine Adresse markieren, Ubuquity aufrufen, das Kommando map absetzen und in einem neuen Fenster öffnet sich direkt die Google-Map der Adresse (siehe Abbildung). Einfacher gehts kaum!

Die Ubiquity-Kommandos basieren dabei vollständig auf Javascript, wobei man die volle Power von jQuery nutzen kann, denn die Entwickler haben das Framework (in der etwas älteren Version 1.2.3) dankenswerterweise direkt integriert. Die so entwickelten "Commands" funktionieren nach dem schon sehr erfolgreichen Firefox-Add-On-Prinzip: jeder der mag kann eigene entwickeln und sie der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Vor der "Installation" eines neuen Kommandos warnt Firefox mit einer Hinweisleiste und einem Informationsfenster, in denen die Verwendung bestätigt werden muss. Installation ist hier allerdings das falsche Wort, denn Kommandos von Dritt-Anbietern werden als sog. "Subscription" lediglich in Ubiquity eingebunden.

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Wörterbücher im Internet gibt es eine ganze Menge. Ich für meinen Teil verwende gerne Beolingus von der TU Chemnitz oder den deutschen Klassiker LEO (Link Everthing Online). Beide Lösungen sind reine Webseiten, die man aufrufen und befragen kann.

Wenn beim Surfen auf einer fremdsprachigen Website das ein oder andere Wort erklärungsbedürftig ist, kann man sich zum Beispiel die Google Toolbar herunterladen, die Begriffe per Tooltip übersetzen kann.

Für die Übersetzung kompletter Web-Seiten gibt es auch etwas aus dem Internet-Gemischtwarenladen Google: Translate. Allerdings wird hier versucht den gesamten Inhalt der Seite zu übersetzen, was meist eher komische Züge trägt, als wirklich hilfreich zu sein.

Einen neuen und interessanten Ansatz alle oben beschriebenen Übersetzungsmöglichkeiten zu vereinen, bietet die amerikanische Lingro Inc. mit dem freien lingro.com. So gibt es dort natürlich auch ein Web-basiertes Wörterbuch in 6 Sprachen (Tendenz steigend), das im modernen AJAX-Stil daherkommt und sehr einfach zu bedienen ist. Die Ergebnisse bleiben zwar etwas hinter den Beolingus oder LEO zurück und lingro bietet auch keine weiterführenden Informationen, aber sie sind korrekt und Lingro bietet ja auch noch etwas mehr.

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Der Internet Explorer 7.0 beherrscht ja die Anzeige und Verwaltung von RSS-Feeds ganz gut, wenn auch nicht überragend. So fehlt für meine Belange unter anderem eine Funktion zur Aggregation von Feeds und ein schlichter Hinweis, wenn sich in einem bestimmten Feed etwas getan hat.

Chrix Finne and Nate Furtwangler, Mitglieder der Redmonder RSS-Truppe, haben sich des Themas angenommen und eine wirklich sinnvolle IE7-Erweiterung geschrieben, die zumindest mit diesen beiden Mankos aufräumt.

Das nicht offiziell supportete Add-On FeedsPlus, das bislang nur in englischer Sprache vorliegt, bietet neben der gesammelten Anzeige von Feeds eines Ordners, ein Vista-gestyltes Hinweisfenster, sobald ein Feed aktualisiert wurde. Das Überrpüfungsintervall kann minimal auf 15 Minuten einstellen; maximal auf eine Woche, was dem Sinn allerdings schon wieder entgegenläuft.

Schaut man sich auf der Seite enhanceie.com, auf der die Entwickler das Tools veröffentlicht haben, noch etwas um, stösst man auf weitere kleine Perlen, mit dem sich der Umgang mit dem neuen Microsoft-Browser erleichtern lässt.

So bin ich es als Firefox-Nutzer gewöhnt über eine kleine Suchleiste am unteren Rand des Browser zu suchen, wo der IE nur ein sprödes Dialogfenster zu bieten hat. Abhilfe schafft hier Inline Search...


Hier ein paar neue, freie Tools, auf die ich die letzten Tage gestoßen bin und die es verdient haben, hier im Journal Erwähnung zu finden.
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